Wirtschaft

Die Weltwirtschaft schwächelt

Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) wächst die Weltwirtschaft weiter schleppend. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis der aktuellen IWF-Prognose die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts für wichtige Länder und Regionen. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten und China wird demnach bis 2021 weiter sinken, dass der Eurozone steigt leicht. Laut IWF wird das Wachstum weiterhin durch Handelskonflikte und geopolitische Risiken belastet. Daran würden auch die Anzeichen für eine handelspolitische Annäherung der USA und China nichts ändern. Die gesamte Wirtschaft der Welt wird ihr Wachstum leicht steigern. Für diesen positiven Trend sorgt vor allem der Wachstumstrend in den Schwellen- und Entwicklungsländern.

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Deutschland entgeht knapp der Rezession

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im vierten Quartal 2018, wie das Statistische Bundesamt am Morgen mitgeteilt hat. Damit ist Deutschland nur knapp einer Rezession entgangen – also einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Quartalen. Wie die Grafik von Statista zeigt, war die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2018 um 0,2 Prozent geschrumpft. Auf das gesamte Jahr gerechnet wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,4 Prozent – etwas weniger als die zunächst im Januar geschätzten 1,5 Prozent. Damit war 2018 das neunte Wachstumsjahr in Folge, allerdings hat sich das Tempo verlangsamt.

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So groß ist der weltweite Kohle-Hunger

Rund 7.700 Millionen Tonnen Kohle wurden laut BP 2017 weltweit gefördert. Nach drei Jahren rückläufigen Zahlen ist damit wieder ein Anstieg zu beobachten (+3,1 Prozent). Grund ist, das China, Indien und die USA die Förderung erhöht haben. In Deutschland geht der Abbau von Stein- und Braunkohle schon seit Jahrzehnten zurück. Wurden bis Ende der 80er Jahre hierzulande noch jährlich 500 Millionen Tonnen des Brennstoffs aus dem Boden geholt, waren es zuletzt weniger als 200 Millionen Tonnen. Die Experten-Kommission, die sich im Sommer 2018 konstituiert hatte, empfiehlt einen vollständigen Kohleausstieg der Bundesrepublik bis spätestens 2038.

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Steuern

Milliardenverlust durch Steuerflucht

Die Finanzämter in europäischen Ländern verlieren jedes Jahr Milliarden – durch Steuerflucht durch von Privatpersonen. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt, verliert alleine der deutsche Fiskus Steuereinnahmen in Höhe von 7,22 Milliarden Euro. In Frankreich und Großbritannien sind die Verluste noch höher. EU-Weit lag die Verluste laut Experten der EU-Kommission bei 46 Milliarden Euro. Aktuellere Zahlen gibt es noch nicht. Die vorliegenden Zahlen zeigen allerdings, dass die 2014 von der EU ergriffenen Maßnahmen gegen Steuerflucht noch keine Wirkung zeigen. Seitdem tauschen EU-Staaten Steuerdaten untereinander und mit den USA aus. Schwarzgeld, das in den Immobilienmarkt fließt, konnten die EU-Experten allerdings nicht in ihre Studie mit einbeziehen. Grundstückskäufer konnten ihre Identität 2016 noch hinter Tarnfirmen verstecken. Auch wegen der andauernden Niedrigzinsphase gehen Experten davon aus, dass immer mehr Steuerfluchtgelder in den Immobilienmarkt fließen.

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Keine Steuern trotz Milliardengewinn

10,8 Milliarden US-Dollar Vorsteuergewinn (vor Abzug von US-Bundessteuern) hat Amazon für 2018 in den Büchern stehen. Steuern muss das Unternehmen trotzdem keine Zahlen – im Gegenteil. Laut Analyse des Institutes of Taxation an Economic Policy (ITEP) hat das Unternehmen eine Steuergutschrift in Höhe von 129 Millionen US-Dollar bekommen. Damit hat Amazon bereits das zweite Jahr in Folge eine negative Steuerrate. Aber auch in den Jahren davor hat das Unternehmen eher übersichtliche Beträge nach Washington überwiesen. Von 2009 bis 2018 zahlte der Tech-Riese bei einem Gewinn von rund 26,5 Milliarden US-Dollar Steuern in Höhe von 791 Millionen US-Dollar – das entspricht eine effektiven Bundessteuersatz von drei Prozent.

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Steuerhinterziehung kostet EU-Staaten Milliarden

Zwar ist die hinterzogene Steuersumme in der EU seit 2009 um 12 bis 16 Prozent gesunken, hoch ist sie aber noch immer: Laut einer aktuellen Untersuchung der University of London im Auftrag der sozialdemokratischen S&D-Fraktion im EU-Parlament sind den EU-Staaten 2015 schätzungsweise 824 Milliarden Euro an Steuergeldern entgangen. Damit liegt die Summe weit höher als die, die der öffentlichen Hand durch die legale Steuervermeidung von Konzernen entgeht (50 bis 190 Milliarden Euro), so Steuerexperte Richard Murphy, der die Studie durchführte.

Bei den aufgeführten Daten handelt es sich um eine grobe Schätzung – die Summe könne EU-weit zwischen 750 und 900 Milliarden Euro liegen, so Murphy. 824 Milliarden sei die bestmögliche Schätzung. Der größte Anteil davon wird in absoluten Zahlen in Italien hinterzogen, gefolgt von Deutschland und Frankreich, wie die Grafik von Statista zeigt. Anteilig am BIP gerechnet liegt Dänemark mit 47 Prozent vorne, gefolgt von Belgien und Österreich.

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Allgemeines

Die bestverdienenden Topmodels weltweit

Die Statista-Grafik zeigt ein Ranking der bestverdienenden weiblichen Topmodels weltweit laut Forbes: Auf Platz eins steht Kendall Jenner, mit einem Bruttojahreseinkommen von rund 22,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2018. Der Spross des Kardashian-Clans ist auch auf Instagram sehr erfolgreich, mit rund 122 Millionen Followern (Stand: Februar 2020). Im Einkommens-Ranking folgen hinter Jenner mit einigem Abstand das Victoria’s Secret-Model Karlie Kloss (13 Mio. US-Dollar) und Christina “Chrissy” Teigen (11,5 Mio. US-Dollar).

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Die glücklichsten Länder der Welt

Die glücklichsten Menschen der Welt leben in Finnland. Das zeigt der aktuelle World Happiness Report, für den Wissenschaftler Daten von 156 Ländern ausgewertet haben. Aus diesen wurde ein Index errechnet, in den Kriterien wie etwa das Einkommen, die Lebenserwartung oder der Grad der sozialen Absicherung einfließen.

Den ersten Plätzen zufolge sind besonders die Nordeuropäer glücklich. Aber auch die Kanadier und Neuseeländer sichern sich Plätze in den Top Ten, wie die Grafik von Statista zeigt. Deutschland liegt auf Platz 17, damit ging es im Vergleich zum Vorjahresreport zwei Plätze bergab, während Österreich zwei Plätze gutmachte und es in die Top Ten schafft. Die Schweiz rutscht einen Platz auf auf Rang 6..

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Das kostet der Stadionbesuch

Deutsche Fußballfans kommen laut eines aktuellen Berichts der UEFA noch einigermaßen günstig ins Stadion. Verglichen wurde der durchschnittliche Eintrittspreis für einen Stadionbesuch in den Top 30 Fußballclubs Europas. Am teuersten ist es demnach mit 86,90 Euro bei Paris Saint-German, gefolgt vom FC Chelsea mit 86,70 Euro. Der erste deutsche Club im Ranking ist der FC Bayern München mit 72,30 Euro auf Rang sieben, wie die Grafik von Statista zeigt. Günstiger ist es etwa bei Hoffenheim (30,70 Euro) oder Schalke 04 (31,60 Euro).

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