Wirtschaft

So groß ist der weltweite Kohle-Hunger

Rund 7.700 Millionen Tonnen Kohle wurden laut BP 2017 weltweit gefördert. Nach drei Jahren rückläufigen Zahlen ist damit wieder ein Anstieg zu beobachten (+3,1 Prozent). Grund ist, das China, Indien und die USA die Förderung erhöht haben. In Deutschland geht der Abbau von Stein- und Braunkohle schon seit Jahrzehnten zurück. Wurden bis Ende der 80er Jahre hierzulande noch jährlich 500 Millionen Tonnen des Brennstoffs aus dem Boden geholt, waren es zuletzt weniger als 200 Millionen Tonnen. Die Experten-Kommission, die sich im Sommer 2018 konstituiert hatte, empfiehlt einen vollständigen Kohleausstieg der Bundesrepublik bis spätestens 2038.

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Der Bundeshaushalt 2019

Derzeit läuft im Bundestag die Generaldebatte zum Abschluss der Haushaltswoche. Im Rahmen dessen hatte Bundesfinanzminister Scholz (SPD) den Haushaltsplan für 2019 vorgestellt und erklärt, wofür er die veranschlagten 356,8 Milliarden Euro ausgeben möchte. Wie die Grafik von Statista zeigt, entfällt davon (traditionell) der größte Anteil auf das Ministerium für Arbeit und Soziales. Mit weitem Abstand folgt das Verteidigungsministerium. Den größten Zuwachs im Gegensatz zum Vorjahr verbucht das Umweltministerium mit 14,6 Prozent. Insgesamt liegt der Haushalt 2019 um 13,2 Milliarden Euro höher als der von 2018.

Hier finden Sie die Aufteilung des Bundeshaushalts 2018.

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E-Auto-Kaufprämie nimmt Fahrt auf

Vor dem Hintergrund des Dieselskandals nimmt die E-Auto-Kaufprämie Fahrt auf. Bis Ende September sind bei der ausführenden Behörde – dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – rund 33.700 Anträge eingegangen, davon etwa 19.600 für reine Batterieelektrofahrzeuge. Damit sind von Juli bis September über 10.000 neue Anträge hinzugekommen – deutlich mehr als in den Vorquartalen. Dennoch kann der Aufwärtstrend nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil alternativer Antriebe an den Gesamtneuzulassungen weiterhin kaum ins Gewicht fällt.
Die Grafik zeigt die Anzahl Anzahl der Anträge für den Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos.

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Steuern

Steuerhinterziehung kostet EU-Staaten Milliarden

Zwar ist die hinterzogene Steuersumme in der EU seit 2009 um 12 bis 16 Prozent gesunken, hoch ist sie aber noch immer: Laut einer aktuellen Untersuchung der University of London im Auftrag der sozialdemokratischen S&D-Fraktion im EU-Parlament sind den EU-Staaten 2015 schätzungsweise 824 Milliarden Euro an Steuergeldern entgangen. Damit liegt die Summe weit höher als die, die der öffentlichen Hand durch die legale Steuervermeidung von Konzernen entgeht (50 bis 190 Milliarden Euro), so Steuerexperte Richard Murphy, der die Studie durchführte.

Bei den aufgeführten Daten handelt es sich um eine grobe Schätzung – die Summe könne EU-weit zwischen 750 und 900 Milliarden Euro liegen, so Murphy. 824 Milliarden sei die bestmögliche Schätzung. Der größte Anteil davon wird in absoluten Zahlen in Italien hinterzogen, gefolgt von Deutschland und Frankreich, wie die Grafik von Statista zeigt. Anteilig am BIP gerechnet liegt Dänemark mit 47 Prozent vorne, gefolgt von Belgien und Österreich.

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Die Grundsteuer im Kontext der kommunalen Steuereinnahmen

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt derzeit darüber, ob die Bemessung der Grundsteuer mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die Steuer, die von den Gemeinden erhoben wird, muss jeder Hausbesitzer oder Grundeigentümer abführen. Die Höhe der Abgabe hängt direkt vom Wert des Grundstücks und der darauf befindlichen Immobilen ab. Allerdings halten Kritiker dafür, dass die Bemessung veraltet sei, da die Bewertungsgrundlagen in Westdeutschland noch aus den 1960er-Jahren stammt, in Ostdeutschland geht sie sogar in die 1930er-Jahre zurück.

Wie unsere Infografik zeigt, hätte jegliche Revision der Berechnungsgrundlagen erheblichen Einfluss auf die Finanzen der Gemeinden, da die Grundsteuer zwar nicht den größten Posten der Steuereinnahmen ausmacht; allerdings ist sie – auch wegen der fehlenden Neuberechnungen und Anpassungen – die stabilste kommunale Einnahmequelle. Maßgebliche Änderungen entstehen lediglich durch Bebauung von Grundstücken mit Immobilen, die den Wert des Grundstücks steigern. Hier abgebildet sind die Einnahmen der Gemeinden der bundesdeutschen Flächenländer.

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Allgemeines

Das kostet der Stadionbesuch

Deutsche Fußballfans kommen laut eines aktuellen Berichts der UEFA noch einigermaßen günstig ins Stadion. Verglichen wurde der durchschnittliche Eintrittspreis für einen Stadionbesuch in den Top 30 Fußballclubs Europas. Am teuersten ist es demnach mit 86,90 Euro bei Paris Saint-German, gefolgt vom FC Chelsea mit 86,70 Euro. Der erste deutsche Club im Ranking ist der FC Bayern München mit 72,30 Euro auf Rang sieben, wie die Grafik von Statista zeigt. Günstiger ist es etwa bei Hoffenheim (30,70 Euro) oder Schalke 04 (31,60 Euro).

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Die Champions League ist der Goldesel der UEFA

Am Dienstag startet die UEFA Champions League in die neue Saison. Neben den veränderten Anstoßzeiten (erstmals finden Spiele um 18:55 und um 21:00 Uhr statt) gibt es für Fußballfans in Deutschland vor allem eine Neuerung: Erstmals wird kein Spiel im Free-TV übertragen werden. Das ZDF, das in den letzten Jahren jeweils ein Spiel pro Woche live übertragen hatte, ging im Rechtepoker leer aus. Den Zuschlag bekamen stattdessen die Pay-TV- bzw. Streaminganbieter Sky und DAZN.

Wie die folgende Grafik zeigt, sind die Einnahmen der UEFA aus dem Verkauf der Champions-League-Übertragungsrechte in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. In der Saison 2016/17 lagen diese bei 1,7 Milliarden Euro, ein Anstieg von mehr als 90 Prozent gegenüber der Saison 2010/11. Besonders deutlich wird der Stellenwert der Champions League im Vergleich zur bei Fans und Verantwortlichen weniger beliebten Europa League, deren Übertragungsrechte zuletzt „nur“ rund 300 Millionen in die Kassen der UEFA spülten.

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Der Nikolaus kommt fast in jedes Haus

Jahr für Jahr kommt vor dem Weihnachtsmann der Nikolaus – und in den meisten Kinderstiefeln werden an diesem Tag Geschenke stecken. Wie die Infografik von Statista zeigt, wollen 99 Prozent der Deutschen Stiefel füllen. 43 Prozent der Befragten wollen Sie mit Süßigkeiten füllen, 10 Prozent mit Geschenken und 44 Prozent mit Geschenken und Süßigkeiten.
Bei der Frage, ob Knecht Ruprecht zum Nikolaus-Brauch dazugehört, scheiden sich dagegen die Geister. Knapp die Hälfte aller Deutschen würde mit “Nein” oder “Eher nein” antworten – rund die andere Hälfte dagegen mit “Ja, auf jeden Fall” oder “Eher ja”. Knecht Ruprecht gilt als Begleiter des Nikolaus, der unartige Kinder bestraft.

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