Corona-Infos

Liebe Mandanten und Geschäftspartner,

Sie können sich auch in Krisenzeiten auf uns verlassen. Wir sind uneingeschränkt für Sie da und stehen Ihnen mit Rat und Tat – auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten – zur Seite. Schnelle und wirklich wichtige Informationen sind jetzt gefragt.

Deshalb stellen wir Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über gesetzliche Vorschriften, Ihre Rechte und Pflichten als Arbeitgeber, übergreifende Maßnahmen der Bundesregierung sowie aktuelle Hilfs- und Förderprogramme in Folge des Corona-Virus zur Verfügung. Diese Informationen werden wir laufend ergänzen.

Kontaktieren Sie Ihre gewohnten Ansprechpartner bei uns zu Ihrer individuellen Situation und den jetzt für Sie wichtigen Maßnahmen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team Schnusenberg

 

Staatliche Unterstützung

 

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Neue Seite der Bundesregierung mit aktuellsten Informationen: – hier klicken -

 

 Übersicht aktuelle Hilfsprogramme

Infografik: Schnelle Zuschüsse für jeden Corona-Monat

 

Überbrückungshilfe II

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 Eckpunkte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(BMWi) für „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“, beschlossen. Diese Überbrückungshilfe ist in Form einer Billigkeitsleistung gemäߧ53 Bundeshaushaltsordnung (BHO) als freiwillige Zahlung zu gewähren, wenn Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Die Antragsvoraussetzungen wurden etwas modifiziert,  das  grundsätzliche  Gerüst  und  die  Art  der  Antragstellung  werden  jedoch  in  gleicher Weise wie für die Überbrückungshilfe I fortgeführt. Wer sich bereits für die Antragstellung zur Überbrückungshilfe I registriert hat, kann auch Anträge für die Überbrückungshilfe II stellen.

Weitere Informationen dazu unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/ueberbrueckungshilfe.html

 

Novemberhilfe

Die Novemberhilfe hilft stark betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen durch die schwierige Zeit der befristeten Schließungen im November. Sie hat ein Finanzvolumen von circa 15 Milliarden Euro.

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt (es gibt Ausnahmen von dieser Regel). Damit den betroffenen Unternehmen einfach und unbürokratisch geholfen werden kann, wird die Hilfe als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt.

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).

Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Hier geht’s zum Antrag: Link

 

Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (“Novemberhilfe”) wird im Rahmen der Vorgaben des EU-Beihilferechts verlängert. Grund ist die Verlängerung der Schließungen bis zum 20. Dezember 2020.

Antragsberechtigt für die Dezemberhilfe sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe. Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt.

Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.Die Antragstellung wird aktuell vorbereitet.

 

Überbrückungshilfe III

Sie unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Dabei handelt es sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Anträge hierfür können rückwirkend bis 31. Januar 2021 gestellt werden. Das Programm wird nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und deutlich erweitert.

Erfasst werden nun auch Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent (bisher 50) erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. Der Förderhöchstbetrag pro Monat erhöht sich von bisher 50.000 Euro auf 200.000 Euro. Nunmehr sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt.

Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021.

Details unter: Link

 

Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Neustarthilfe ist Bestandteil der Überbrückungshilfe III. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Sie erhalten künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe).

Damit können Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten.

Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist. (Bundesministerium der Finanzen, Stand 01.12.2020)

 

Erleichterte Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kündigt in seinem Rundschreiben die erleichterte Stundungsmöglichkeit von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Einzugsstellen (= gesetzliche Krankenkassen) an. Von der Corona-Krise Betroffene sollen so unterstützt werden. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge zunächst für die Monate März bis Mai 2020 gestundet werden. Stundungen sind längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 zu gewähren.

Eine Information des Zentralverbandes des deutschen Handwerks dazu hier: Stundung_Sozialbeitraege

 

KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können ab sofort bei ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Weitere Infos hier – hier klicken -

 

Kurzarbeitergeld

Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld sowie die Möglichkeit Online-Anträge zu stellen finden sie – hier klicken -

Ein Video über das Vorgehen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld finden Sie – hier klicken -

PDF-Formular zur Anzeige von Kurzarbeit zum Ausdrucken. Den unterzeichneten Vordruck reichen Sie dann bitte bei Ihrer Agentur für Arbeit ein. Formular Anzeige über Arbeitsausfall

 

Unterstützungsmaßnahmen NRW

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Der Bürgschaftsrahmen wird massiv ausgeweitet – sowohl für das Landesbürgschaftsprogramm als auch für die Bürgschaftsbank NRW. Die Verbürgungsquote wird von 80 Prozent auf 90 Prozent erhöht.

Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft (bis 250.000 Euro), beim Landesbürgschaftsprogramm wird eine Bearbeitung innerhalb einer Woche angestrebt. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner. NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Mikromezzaninfonds

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Weitere Infos – hier klicken – Hier ist das Antragsformular: Mikromezzanin_Antrag_2020_Nordrhein-Westfalen

Steuererleichterungen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit

  • die Fristverlängerung zur Abgabe der Jahressteuererklärung,
  • die Fristverlängerung für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen,
  • den Antrag auf Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung

zu beantragen.

 

Home-Office

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Tipps für sicheres mobiles Arbeiten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Empfehlung_home_office.pdf

 

Nützliche Formulare und Links

 

Checkliste für Mandanten

Einen Maßnahmenkatalog in Form einer Checkliste, der sowohl organisatorische als auch steuer- und arbeitsrechtliche Aspekte erhält (Stand: 23.03.2020) finden Sie hier: Checkliste-zur-Corona-Pandemie-fuer-Mandanten.pdf

 

Selbsttest: Charité stellt “CovApp” bereit

Die Berliner Charieté hat jetzt die App “CovApp” bereitgestellt. Sie soll helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Hier geht’s zum Test  – hier klicken

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen des Robert-Koch-Instituts – hier klicken -

 

Zuständige Behörden oder Stellen in den Ländern

Eine Übersicht veröffentlicht vom Bundesministerium der Finanzen: Ansprechpartner_Länder.pdf

 

2 Meter Abstand halten!

Plakat zum Ausdrucken vom NRW-Gesundheitsministerium: MAGS_Plakat_Abstand_halten_bunt

 

Wichtige Hygienetipps

Plakat zum Ausdrucken von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Hygienemaßnahmen

 

Arbeitgeberbescheinigung

im Hinblick auf die behördlich verfügte Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie: Arbeitgeberbescheinigung