Wie starkt Familien steuerlich entlastet werden

In den meisten Staaten werden Familien steuerlich entlastet. Wie stark diese Entlastung ausfällt, ist jedoch höchst unterschiedlich, wie Zahlen der OECD zeigen. So fällt der Unterschied der Steuerbelastung bei Familien im Vergleich zu Singles in Deutschland deutlich stärker aus, als etwa in Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. In Griechenland werden der OECD zufolge Familien mitunter steuerlich sogar stärker belastet als Singles.

Die Grafik zeigt die Steuerbelastung nach Familienstand in Prozent der Arbeitslöhne

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Wie sich die Arbeitnehmerschaft in den letzten sieben Jahren verändert hat

Die Altersstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. 2015 gab es weniger Beschäftigte unter 25 Jahren als 2008. Der Anteil der 25-35 Jährigen ist jedoch deutlich angestiegen. Aktuell befinden sich gar mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dieser Altersgruppe als im Bereich der 35-45 Jährigen – der Altersgruppe, die 2008 noch knapp die größte Gruppe der Arbeitnehmer ausmachte. Nun sind es die 45 bis 55 Jährigen, die klar den Löwenanteil ausmachen. Doch auch der Anteil der 55 bis 65-Jährigen hat zugenommen.
Die Grafik zeigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort nach Alter und Geschlecht am Stichtag 30.06.2015 und 30.06.2008.

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Tech-Riesen horten Milliardenbeträge in Steueroasen

550 Milliarden US-Dollar haben die großen amerikanischen Tech-Unternehmen einer aktuellen Studie zufolge in Steueroasen geparkt – mehr als eine eine halbe Billion. Die Zahl der Tochterfirmen in Steuerparadiesen hat dabei nicht direkt etwas mit der Summe des geparkten Kapitals zu tun, im Gegenteil: Aktuell melden einige Unternehmen dem amerikanischen Staat weniger Tochterfirmen und gleichzeitig steigende Summen, die sie in Steueroasen parken. Die Studie, durchgeführt von zwei gemeinnützigen US-Organisationen, nennt dafür zwei Gründe: Zum einen sind die Strafen für nicht gemeldete Tochterfirmen recht lax, zum anderen könnten die Firmen mehr Einkommen in weniger Tochterfirmen unterbringen. Oft geschieht das in Strukturen die „Double Irish“ genannt werden: Mit zwei in Irland gemeldeten Unternehmen können Gelder so umgeleitet werden, dass in keinem der beteiligten Länder Steuern gezahlt werden müssen. Seit Januar dieses Jahres darf dieses Schlupfloch nicht mehr neu genutzt werden, Firmen die diese Strukturen bereits nutzen, haben allerdings noch bis zum Jahr 2020 Zeit, neue Regelungen für ihre Auslandsfinanzen zu finden.

Die Grafik bildet die Top 10 Tech-Unternehmen nach in Steueroasen geparkten Kapital (Stand: 2014).

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Wie wichtig Konzerte für die Musikbranche sind

Für die Wertschöpfung in der Musikwirtschaft spielt Livemusik, also vor allem Konzerte, weiterhin eine entscheidende Rolle. Im vergangenen Jahr wurden in diesem Teilsektor 27 Prozent der Gesamtwertschöpfung erwirtschaftet. Aufgenommene Musik folgt mit 22 Prozent als zweitwichtigster Teilsektor.

Die Grafik zeigt die Anteile der Teilsektoren an der Bruttowertschöpfung der Musikwirtschaft.

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Bremst der Mindesstlohn das Jobwachstum?

Der Mindestlohn ist in Deutschland nun seit einem Jahr gültig. Zum Jahreswechsel wurden daher viele Bilanzen gezogen. Es wurde gefragt: Bremst der Mindestlohn das Jobwachstum? Betrachtet man die Zahlen der Arbeitskräfteerhebung, ist dies nicht eindeutig zu beantworten. Während 2014 in der Regel zwischen 20.000 und 50.000 Erwerbstätige pro Monat hinzukamen, waren es in der ersten Hälfte 2015 nur wenige oder die Zahl der Erwerbstätigen war gar rückläufig. In der zweiten Jahreshälfte hingegen erreichten die Werte wieder das Niveau des Vorjahres oder überschritten dieses sogar.

Die Grafik zeigt den Zuwachs der Anzahl der Erwerbstätigen in Millionen, saisonbereinigt nach X-12-ARIMA Trend.

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Deutsches Web zu langsam

Deutschland steht beim Thema Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich nicht gut da: dem aktuellen State of the Internet Report von Akamai zufolge liegt die Bundesrepublik im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internetzugang auf Platz 24 (durchschnittlich 10,7 Mbit/s). An der Spitze stehen dort Südkorea (23,1 Mbit/s) und Hong Kong (17 Mbit/s). Aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kann deutlich schneller gesurft werden. Am schnellsten in der Schweiz (15,6 Mbit/s) und in den Niederlanden (15,2 Mbit/s).

Die Grafik zeigt die die 10 Länder mit dem schnellsten Internetzugang und Deutschland im 2. Quartal 2015.

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Konsumausgaben pro Monat je Haushalt in Deutschland

Die Statistik zeigt die durchschnittliche Höhe der Konsumausgaben je Haushalt im Monat in Deutschland nach Verwendungszweck im Jahr 2012. Im Jahr 2012 beliefen sich die durchschnittlichen Konsumausgaben je Haushalt auf 2.310 Euro im Monat, wovon im Durchschnitt 796 Euro für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben wurden.

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Länder mit den größten Verlusten durch Steuerhinterziehung

Die Statistik zeigt die Höhe der Verluste durch Steuerhinterziehung in den Ländern, die am stärksten von diesem Steuerbetrug betroffen sind. In den USA betrugen die Verluste durch Steuerhinterziehung im Erhebungszeitraum rund 337,4 Milliarden US-Dollar.

Insgesamt beliefen sich die weltweiten Verluste im betrachteten Zeitraum auf ca. 3,13 Billionen US-Dollar.

Steuerhinterziehung liegt vor, wenn Steuern nicht, nicht in voller Höhe oder nicht rechtzeitig festgesetzt werden, weil der Steuerpflichtige, Steuererklärungspflichtige oder der zu einer steuerlichen Anzeige verpflichtete vorsätzlich seinen Pflichten gegenüber dem Finanzamt nicht nachkommt.

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Wie stark Familien steuerlich entlastet werden

In den meisten Staaten werden Familien steuerlich entlastet. Wie stark diese Entlastung ausfällt, ist jedoch höchst unterschiedlich, wie Zahlen der OECD zeigen. So fällt der Unterschied der Steuerbelastung bei Familien im Vergleich zu Singles in Deutschland deutlich stärker aus, als etwa in Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. In Griechenland werden der OECD zufolge Familien mitunter steuerlich sogar stärker belastet als Singles.
Die Grafik zeigt die Steuerbelastung nach Familienstand in Prozent der Arbeitslöhne

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Deutsches Web zu langsam für Weltspitze

Deutschland steht beim Thema Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich nicht gut da: dem aktuellen State of the Internet Report von Akamai zufolge liegt die Bundesrepublik im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internetzugang auf Platz 26 (durchschnittlich 10,2 Mbit/s). An der Spitze stehen dort Südkorea (23,6 Mbit/s) und Irland (17,4 Mbit/s). Aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kann deutlich schneller gesurft werden. Am schnellsten in den Niederlanden (15,3 Mbit/s) und der Schweiz (14,9 Mbit/s).
Die Grafik zeigt die die 10 Länder mit dem schnellsten Internetzugang und Deutschland im 1. Quartal 2015.

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Anleihezinsen sinken

Für Anleihen werden immer weniger Zinsen gezahlt. Die Grafik zeigt exemplarisch die Zinssätze von 10-jährigen AA Unternehmensanleihen in verschiedenen Regionen. Das sind die, mit der zweitsichersten Bewertung (nach AAA). Das Niveau im Euroraum hat sich dabei mittlerweile dem von Japan angenähert. Aber die Entwicklung liegt nicht allein in der Eurokrise begründet. Die OECD hat in einem aktuellen Report festgehalten, dass die Zinssätze im Allgemeinen bereits seit den Siebzigern rückläufig sind. Die Zinsraten würden niedrige Inflationsquoten und niedrige Erträge aus Investitionen reflektieren.
Die Grafik zeigt die Zinssätze von 10-jährigen AA Unternehmensanleihen in verschiedenen Regionen

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Wo Steuerberater Hochkonjunktur haben

Das deutsche Steuersystem zu kompliziert? Laut Daten der OECD macht hierzulande dennoch die Mehrheit der Steuerpflichtigen ihre Steuererklärung selbst. In 43 Prozent der Fälle ist hingegen ein Mittelsmann, etwa ein Steuerberater, tätig. In anderen Ländern sieht es anders aus, etwa in Österreich, wo laut OECD 82 Prozent der Erklärungen von Dritten gemacht werden. In Italien sind es demnach gar 96 Prozent. Doch es gibt auch Staaten, in denen der Eigenanteil deutlich höher liegt, etwa Schweden und Dänemark.

Die Grafik zeigt den Anteil der Einkommens-Steuererklärungen, die nicht vom Steuerpflichtigen selbst erstellt wurden.

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Die Milliardenreserven der FIFA

Die FIFA machte im vergangenen Jahr laut ihrem Finanzbericht einen Umsatz von über zwei Milliarden US-Dollar. Dabei schloss der Fußball-Weltverband mit einem dreistelligen Millionenplus ab. Allgemein schrieb die FIFA in den vergangenen Jahren nur positive Zahlen, besonders wenn im entsprechenden Jahr eine WM anstand.

Auf diese Weise haben sich bei den Fußball-Funktionären große Geldmengen angesammelt. Laut den Finanzberichten der FIFA verfügt sie Ende 2014 über Eigenkapital von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Damit hat sich diese Summe sei 2003 etwa verzwanzigfacht. Der Anstieg des Eigenkapitals fällt vollständig in die Amtszeit von Präsident Blatter, der seit 1998 im Amt ist. Er bezeichnete die Gelder als „Reserven“.

Die Grafik zeigt die Eigenkapitalentwicklung der FIFA von 2003 bis 2014 in Millionen US-Dollar

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Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (ohne Sonderzahlungen) nach Wirtschaftsbereichen im 4. Quartal 2014

Die Statistik zeigt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (ohne Sonderzahlungen) nach Wirtschaftsbereichen im 4. Quartal 2014. Im Bereich der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im 4. Quartal 2014 bei 4.771 Euro.

Das Bruttomonatsgehalt stellt das Gesamtgehalt vor Abzug von Steuern und dem Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsbeiträge dar.

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Cybercrime kommt Unternehmen teuer zu stehen

In den vergangenen zwei Jahren waren 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland von Computerkriminalität betroffen, so die Studie “e-Crime 2015″ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaf KPMG. Die Mehrheit der Befragten schätzt das generelle Risiko eines deutschen Unternehmens, Opfer von e-Crime zu werden, als hoch oder sehr hoch ein. Ist ein Unternehmen zum Ziel von Cyberkriminellen geworden, wird es meist teuer. Die durchschnittliche Gesamtschadenssumme über alle Delikte hinweg beläuft sich demnach auf rund 371.000 Euro. Im Einzelfällen können aber auch schnell Schäden von über einer Million Euro auflaufen. Besonders kostenintensiv wird es mit um die 600.000 Euro pro Fall bei der Verletzung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen sowie der Verletzung von Urheberrechten.

Die Grafik zeigt die durchschnittliche Schadenshöhe pro E-Crime-Fall bei Unternehmen in Deutschland.

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Steuerprüfung und Steuerhinterziehung in Deutschland

Zwischen 2003 und 2012 wurden von deutschen Steuerfahndern über 350.000 Fälle abgeschlossen. Allein im Jahr 2012 waren es 31.655 Fälle. Die Ermittler führen hauptsächlich Fahndungsprüfungen durch, waren aber in den vergangenen Jahren in hohem Maße auch mit der Erledigung von Amts- und Rechtshilfeersuchen befasst. In Folge ihrer Arbeit flossen dem Fiskus 18 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuergeldern zu.

Oft melden sich Steuerhinterzieher aber auch aus eigenem Antrieb bei den Behörden. Besonders der Kauf von sogenannten Steuer-CDs oder die Identifizierung prominenter Steuer-Betrüger scheinen sich auf die Zahl der Selbstanzeigen auszuwirken. Eine Statista-Anfrage bei den Finanzbehörden der Bundesländer ergab, dass sich die Zahl der Selbstanzeigen 2013 um über 200 Prozent erhöht hat. Die meisten Anzeigen gingen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern ein.

Dass Steuerdelikte keine Bagatelle sind, zeigt der Blick auf die Statistik der Bundesministeriums der Finanzen. Allein 2012 führte die Arbeit der Steuerfahnder zur Einleitung von 15.984 Strafverfahren und zur Verhängung von insgesamt 1.937 Jahren Freiheitsstrafe. Die Arbeit der Gerichte führte im selben Jahr außerdem zu Einnahmen aus Geldbußen, Geldstrafen und Geldbeträge (§ 153a StPO) in Höhe von 121,1 Millionen Euro.

Die Grafik zeigt ausgewählte Daten zum Thema Steuerprüfung und Steuerhinterziehung in Deutschland.

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Gewinnquote der Unternehmen wieder auf Krisenniveau

Die Gewinnquote der Unternehmen in der Eurozone ist wieder auf dem Niveau der Wirtschaftskrise. Laut den neusten Daten von Eurostat, der europäischen Statistikbehörde, betrug sie im vierten Quartal 2014 nur noch 38,7 Prozent. Damit liegt sie sogar unter den Werten aus dem Jahr 2009, wo sie mit 38,9 Prozent den tiefsten Stand hatte. Von 2010 bis Ende 2011 lag die Gewinnquote über 40 Prozent, seitdem ist sie wieder rückläufig. 2007 wurden noch Werte über 42 Prozent vermeldet.

Die Gewinnquote der Unternehmen ist definiert als der Betriebsüberschuss dividiert durch die Wertschöpfung, sprich: wie hoch der Anteil des Gewinns an den Einnahmen ist. Demzufolge sorgen vor allem höhere Kosten im Bereich Personal für eine niedrigere Gewinnquote. Grund dafür können gestiegene Personalkosten oder wie vor allem in der Krise der Fall, gleich gebliebene Produktionskosten bei geringeren Einnahmen, sein.

Gerade wenn es darum geht, Prozesse effizienter zu gestalten oder neue Gewinnfelder zu erschließen, sind meist Investitionen nötig. Doch auch hier steckt die Wirtschaft innerhalb der Eurozone noch im Krisenmodus. Die Investitionsquote, die in Anlagen wie Gebäude oder Maschinen ins Verhältnis zu der im Produktionsprozess entstandenen Wertschöpfung, setzt, liegt seit 2012 wieder unter 22 Prozent. 2009 wurde dieser Wert bereits unterschritten, nachdem die Quote zuvor lange steigend war. Immerhin verbesserte sich der Wert innerhalb des vergangenen Jahres.

Die Grafik zeigt die Investitionsquote und die Gewinnquote der Kapitalgesellschaften im Euroraum, jeweils saisonbereinigt.

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Wie viel Steuern Apple und Co. zahlen

Apple sei der größte Steuerzahler unter den US-Unternehmen betonte CEO Tim Cook vor einigen Monaten. Tatsächlich steht sein Konzern regelmäßig in der Kritik, Gewinne zu verschleiern und über Zweigfirmen Steuern einzusparen. Für FAZ.net haben wir illustriert, wie hoch die gezahlten Steuern verschiedener Konzerne gemessen in Prozent des Vorsteuergewinns sind. Demnach führt Apple rund 26 Prozent des Gewinns als Steuern ab. Damit liegt das Unternehmen in etwa auf dem Niveau von SAP und Bayer. Bei Google sind es nur 19 Prozent, bei Daimler gar nur 14 Prozent.
Die Grafik zeigt die Höhe der gezahlten Steuern in Prozent des Vorsteuergewinns.

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Bundesliga im Vergleich billig zu haben

Die englische Premier League baut ihre Vormachtstellung in Europa aus: Insgesamt 6,9 Milliarden Euro zahlen der TV-Sender Sky und der Internetanbieter BT Sport zwischen 2016 und 2019 für die Übertragungsrechte der Fußballliga. Das macht 2,3 Milliarden Euro pro Saison – oder mehr als 13 Millionen Euro für jedes der jährlich 168 übertragenen Spiele. Wie unsere Grafik für das manager magazin zeigt, kommt Italiens Serie A pro Saison auf nicht einmal halb so viel Geld: Zwischen 2015 und 2018 sind laut dem neuesten Vertrag 943 Millionen Euro pro Saison drin. Über 100 Millionen Euro weniger gehen an die 20 Vereine in Spaniens Primera Division. Das Besondere hier: Sie ist die einzige große europäische Liga, in der die Vereine eigenständig ihre TV-Vermarktung regeln – mehr als die Hälfte der 800 Millionen Euro Einnahmen gehen entsprechend an die beiden Branchenkönige Real Madrid und den FC Barcelona.
Die Grafik bildet die Kosten der TV-Rechte pro Saison in den 5 wichtigsten Fußball-Ligen ab.

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Asien überholt Eurozone bei Exporten

Die Zeiten des Exportweltmeisters Deutschland scheinen gezählt. Von der OECD veröffentlichte Prognosen aus ITF-Berechnungen, basierend auf Johansson und Olberria (2014), zeigen, wie sich die Anteile verschiedener Weltregionen am weltweiten Export verschieben könnten. Demnach würde die Bedeutung der Eurozone als Exporteur geringer. Sie wird wohl schon 2030 von Asien überholt sein. Bis 2050 würde sich dieser Trend weiter fortsetzen. Zwischen 2030 und 2050 wird den Analysten zufolge auch der Anteil Afrikas moderat zunehmen. Allerdings: Bis dahin kann bekanntlich noch viel Unvorhergesehenes passieren.

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Nokia dank Feature Phones auf Platz 2

Nokia hat im dritten Quartal 43,1 Millionen Mobiltelefone verkauft und ist damit gemessen am Geräteabsatz die Nummer zwei hinter Samsung. Zu verdanken hat die Marke diese Position nicht etwa ihren Smartphones, sondern den nach Einschätzung der Computerwoche zwischen Juli und September 2014 34 Millionen verkauften Feature Phones. Auch wenn der Absatz von Nokia-Handys gegenüber dem Vorjahr um fast 32 Prozent einbrach, ist wohl davon auszugehen, dass es noch eine ganze Zeit lang Standard-Handys mit Nokia-Label geben wird. Grund hierfür ist, dass Microsoft den Markennamen nur noch für einfache Handys nutzen will. Insgesamt wurden im dritten Quartal rund 456 Millionen Mobiltelefone verkauft, davon 66 Prozent Smartphones.

Die Grafik bildet den weltweiten Mobiltelefon-Absatz der Top 10 Hersteller im 3. Quartal 2014 ab.

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Nettoeinkommen und verfügbares Nettoeinkommen privater Haushalte in Deutschland nach sozialer Stellung in Euro

Die Statistik bildet das Nettoeinkommen und das verfügbare Nettoeinkommen privater Haushalte in Deutschland nach sozialer Stellung in Deutschland ab.

In Deutschland wird in der Regel zwischen vier Arten bei der Berechnung eines Einkommens (hier mit A bis D gekennzeichnet) unterschieden, wenn die Höhe von Gehältern angegeben wird. Das (A) Nettoeinkommen gibt an, wie viel Geld eine Person (oder ein Haushalt) nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben im Monat von seinem Arbeitgeber ausgezahlt bekommt. Beim Angestelltenhaushalt sind dies laut dieser Erhebung durchschnittlich 3.224 Euro in Deutschland. Das (B) verfügbare Nettoeinkommen gibt an, über wie viel Geld eine Person (oder ein Haushalt) nach Abzug von lebensnotwendigen Kosten (u. a. für Miete, Lebensmittel) im Monat verfügt. Ein durchschnittlicher Angestelltenhaushalt in Deutschland hat im Monat 1.735 Euro zur freien Verfügung. Das (C) Bruttoeinkommen (nicht aufgeführt in dieser Statistik) errechnet sich aus dem Nettoeinkommen plus der vom Arbeitnehmer entrichteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteil). Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich zum Bruttogehalt noch einmal Sozialabgaben (Arbeitgeberanteil) in die Sozialkassen ein. Das Bruttogehalt plus Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben (D) wird inoffiziell auch als Brutto-Bruttogehalt bezeichnet und gibt die vollständigen Personalkosten für einen Angestellten wieder.

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Deutsche kaufen wieder mehr Standard-Handys

943.000 Standard-Handys haben die Deutschen zwischen Juli und September gekauft. Damit ist der Absatz von normalen Mobiltelefonen gegenüber dem Vorquartal erstmals seit fast drei Jahren wieder gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hervor. Smartphones verkauften sich mit sechs Millionen abgesetzten Geräten besser als jemals zuvor in einem dritten Quartal. Allerdings scheinen die Zeiten des ganz großen Wachstums vorbei zu sein. Insgesamt legte der Smartphone-Absatz bisher in 2014 “nur” noch 7,2 Prozent zu.

Die Grafik zeigt den Absatz von Smartphones und Mobiltelefonen in Deutschland.

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Ungleiche Steuerkraft in Deutschland

Die Gemeinden in Deutschland klagen darüber, dass sie zu wenig von den Steuereinnahmen abbekommen. Wie viel Geld sie pro Einwohner zur Verfügung haben, variiert dabei innerhalb Deutschlands stark. Die gemeindliche Steuerkraft pro Einwohner, also die Steuerkraft aus Grundsteuer, Gewerbesteuer und Umlagen beziehungsweise Anteilen an anderen Steuern, die den Gemeinden zustehen, ist in Hamburg derzeit am größten. Insgesamt schneiden die Stadtstaaten im Schnitt etwas besser ab, als die Flächenstaaten. Der entscheidende Faktor ist vor allem die Gewerbesteuer, so dass die Bundesländer, deren Gemeinden pro Einwohner hier weniger erzielen, auch in der gemeindlichen Steuerkraft insgesamt meist hinten liegen.

Die Grafik zeigt die gemeindliche Steuerkraft pro Einwohner nach Ländern

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Die Top 10 Anbieter von Wohnraum in Deutschland

24 Millionen Mietwohnungen hat das Statistische Bundesamt in seinem jüngsten Zensus für Deutschland gezählt. Die weitaus meisten davon gehören Privatpersonen. Auf dem gewaltigen Markt der Vermieter erreicht kein einzelnes Unternehmen eine dominante Stellung, wie unsere Grafik von für das manager magazin zeigt.

Die Grafik zeigt die größten Immobilienunternehmen in Deutschland nach Wohnungsbestand.

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Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (ohne Sonderzahlungen) nach Wirtschaftsbereichen im 2. Quartal 2014

Die Statistik zeigt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (ohne Sonderzahlungen) nach Wirtschaftsbereichen im 2. Quartal 2014. Im Bereich der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im 2. Quartal 2014 bei 4.689 Euro.

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Wirtschaftsweise prognostizieren Mini-Wachstum

1,2 statt 1,9 Prozent: Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hat jüngst seine Jahresprognose des deutschen Wirtschaftswachstums drastisch zurückgefahren. Auch 2015 soll Deutschlands Bruttoinlandsprodukt nur um etwa ein Prozent zulegen. Im Zehnjahresvergleich steht das Land damit allerdings einigermaßen komfortabel dar, wie unsere Grafik für das manager magazin zeigt: 2005, 2008, 2012 und 2013 hat Deutschlands Wirtschaft ebenfalls maximal um ein Prozent zugelegt – im Krisenjahr 2009 ist das BIP sogar um 5,6 Prozent geschrumpft.

Die Grafik bildet die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukt gegenüber Vorjahr ab.

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Ein Golf für alle Fälle

Die Deutschen und ihre Autos. Kaum einer anderen Nationalität wird so eine enge Beziehung zum Automobil nachgesagt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren Anfang 2014 rund 53 Millionen Kraftfahrzeuge im Zentralen Fahrzeugregister eingetragen. Auf 100 Einwohner kommen somit fast 66 Autos. Das beliebteste Modell, wie sollte es anders sein, ist der VW Golf. 3,58 Mio. Golfs prägen das Straßenbild wie kein anderes Auto. Welche Modelle neben dem Golf besonders beliebt sind, zeigt unsere Grafik.

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Selbstanzeigen von Steuersündern

Uli Hoeneß, Alice Schwarzer, Theo Sommer: Prominente Steuerfälle brachten das Thema Selbstanzeigen zuletzt wieder auf die Tagesordnung der Medien und Politik. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs: In Deutschland gab es im vergangenen Jahr rund 26.000 Selbstanzeigen. Vermutlich auch aufgrund der Diskussion in den Medien und den Ankauf von sogenannten Steuer-CDs aus der Schweiz ist dieser Wert deutlich angestiegen. Durch rechtzeitige Selbstanzeige und nachträgliche Zahlung der Steuern können die betreffenden Personen einer Strafe entgehen.

Für die Grafik haben wir die einzelnen Bundesländer nach der Zahl der Selbstanzeigen befragt. Die Werte sind dabei nicht vollkommen vergleichbar. Einige Finanzministerien betonen, dass bei ihnen nur die Fälle festgehalten werden, die einen Bezug zur Schweiz haben. Hinzu kommt, dass viele Bundesländer die Fallzahl fortlaufend dokumentieren und die Gesamtzahl nur für einige Stichtage festhalten, die nicht zwingen am Jahreswechsel liegen. Der Gesamteindruck ist dennoch aussagekräftig.

Die Grafik zeigt die Zahl der Selbstanzeigen zu Steuerdelikten in den einzelnen Bundesländern im Jahr 2012 und 2013.

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