Wirtschaft

Wie sich die Arbeitnehmerschaft in den letzten sieben Jahren verändert hat

Die Altersstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. 2015 gab es weniger Beschäftigte unter 25 Jahren als 2008. Der Anteil der 25-35 Jährigen ist jedoch deutlich angestiegen. Aktuell befinden sich gar mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dieser Altersgruppe als im Bereich der 35-45 Jährigen – der Altersgruppe, die 2008 noch knapp die größte Gruppe der Arbeitnehmer ausmachte. Nun sind es die 45 bis 55 Jährigen, die klar den Löwenanteil ausmachen. Doch auch der Anteil der 55 bis 65-Jährigen hat zugenommen.
Die Grafik zeigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort nach Alter und Geschlecht am Stichtag 30.06.2015 und 30.06.2008.

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Bremst der Mindesstlohn das Jobwachstum?

Der Mindestlohn ist in Deutschland nun seit einem Jahr gültig. Zum Jahreswechsel wurden daher viele Bilanzen gezogen. Es wurde gefragt: Bremst der Mindestlohn das Jobwachstum? Betrachtet man die Zahlen der Arbeitskräfteerhebung, ist dies nicht eindeutig zu beantworten. Während 2014 in der Regel zwischen 20.000 und 50.000 Erwerbstätige pro Monat hinzukamen, waren es in der ersten Hälfte 2015 nur wenige oder die Zahl der Erwerbstätigen war gar rückläufig. In der zweiten Jahreshälfte hingegen erreichten die Werte wieder das Niveau des Vorjahres oder überschritten dieses sogar.

Die Grafik zeigt den Zuwachs der Anzahl der Erwerbstätigen in Millionen, saisonbereinigt nach X-12-ARIMA Trend.

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Konsumausgaben pro Monat je Haushalt in Deutschland

Die Statistik zeigt die durchschnittliche Höhe der Konsumausgaben je Haushalt im Monat in Deutschland nach Verwendungszweck im Jahr 2012. Im Jahr 2012 beliefen sich die durchschnittlichen Konsumausgaben je Haushalt auf 2.310 Euro im Monat, wovon im Durchschnitt 796 Euro für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben wurden.

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Steuern

Wie starkt Familien steuerlich entlastet werden

In den meisten Staaten werden Familien steuerlich entlastet. Wie stark diese Entlastung ausfällt, ist jedoch höchst unterschiedlich, wie Zahlen der OECD zeigen. So fällt der Unterschied der Steuerbelastung bei Familien im Vergleich zu Singles in Deutschland deutlich stärker aus, als etwa in Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. In Griechenland werden der OECD zufolge Familien mitunter steuerlich sogar stärker belastet als Singles.

Die Grafik zeigt die Steuerbelastung nach Familienstand in Prozent der Arbeitslöhne

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Tech-Riesen horten Milliardenbeträge in Steueroasen

550 Milliarden US-Dollar haben die großen amerikanischen Tech-Unternehmen einer aktuellen Studie zufolge in Steueroasen geparkt – mehr als eine eine halbe Billion. Die Zahl der Tochterfirmen in Steuerparadiesen hat dabei nicht direkt etwas mit der Summe des geparkten Kapitals zu tun, im Gegenteil: Aktuell melden einige Unternehmen dem amerikanischen Staat weniger Tochterfirmen und gleichzeitig steigende Summen, die sie in Steueroasen parken. Die Studie, durchgeführt von zwei gemeinnützigen US-Organisationen, nennt dafür zwei Gründe: Zum einen sind die Strafen für nicht gemeldete Tochterfirmen recht lax, zum anderen könnten die Firmen mehr Einkommen in weniger Tochterfirmen unterbringen. Oft geschieht das in Strukturen die „Double Irish“ genannt werden: Mit zwei in Irland gemeldeten Unternehmen können Gelder so umgeleitet werden, dass in keinem der beteiligten Länder Steuern gezahlt werden müssen. Seit Januar dieses Jahres darf dieses Schlupfloch nicht mehr neu genutzt werden, Firmen die diese Strukturen bereits nutzen, haben allerdings noch bis zum Jahr 2020 Zeit, neue Regelungen für ihre Auslandsfinanzen zu finden.

Die Grafik bildet die Top 10 Tech-Unternehmen nach in Steueroasen geparkten Kapital (Stand: 2014).

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Länder mit den größten Verlusten durch Steuerhinterziehung

Die Statistik zeigt die Höhe der Verluste durch Steuerhinterziehung in den Ländern, die am stärksten von diesem Steuerbetrug betroffen sind. In den USA betrugen die Verluste durch Steuerhinterziehung im Erhebungszeitraum rund 337,4 Milliarden US-Dollar.

Insgesamt beliefen sich die weltweiten Verluste im betrachteten Zeitraum auf ca. 3,13 Billionen US-Dollar.

Steuerhinterziehung liegt vor, wenn Steuern nicht, nicht in voller Höhe oder nicht rechtzeitig festgesetzt werden, weil der Steuerpflichtige, Steuererklärungspflichtige oder der zu einer steuerlichen Anzeige verpflichtete vorsätzlich seinen Pflichten gegenüber dem Finanzamt nicht nachkommt.

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Allgemeines

Wie wichtig Konzerte für die Musikbranche sind

Für die Wertschöpfung in der Musikwirtschaft spielt Livemusik, also vor allem Konzerte, weiterhin eine entscheidende Rolle. Im vergangenen Jahr wurden in diesem Teilsektor 27 Prozent der Gesamtwertschöpfung erwirtschaftet. Aufgenommene Musik folgt mit 22 Prozent als zweitwichtigster Teilsektor.

Die Grafik zeigt die Anteile der Teilsektoren an der Bruttowertschöpfung der Musikwirtschaft.

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Deutsches Web zu langsam

Deutschland steht beim Thema Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich nicht gut da: dem aktuellen State of the Internet Report von Akamai zufolge liegt die Bundesrepublik im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internetzugang auf Platz 24 (durchschnittlich 10,7 Mbit/s). An der Spitze stehen dort Südkorea (23,1 Mbit/s) und Hong Kong (17 Mbit/s). Aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kann deutlich schneller gesurft werden. Am schnellsten in der Schweiz (15,6 Mbit/s) und in den Niederlanden (15,2 Mbit/s).

Die Grafik zeigt die die 10 Länder mit dem schnellsten Internetzugang und Deutschland im 2. Quartal 2015.

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Deutsches Web zu langsam für Weltspitze

Deutschland steht beim Thema Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich nicht gut da: dem aktuellen State of the Internet Report von Akamai zufolge liegt die Bundesrepublik im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internetzugang auf Platz 26 (durchschnittlich 10,2 Mbit/s). An der Spitze stehen dort Südkorea (23,6 Mbit/s) und Irland (17,4 Mbit/s). Aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kann deutlich schneller gesurft werden. Am schnellsten in den Niederlanden (15,3 Mbit/s) und der Schweiz (14,9 Mbit/s).
Die Grafik zeigt die die 10 Länder mit dem schnellsten Internetzugang und Deutschland im 1. Quartal 2015.

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