Wirtschaft

E-Auto-Kaufprämie nimmt Fahrt auf

Vor dem Hintergrund des Dieselskandals nimmt die E-Auto-Kaufprämie Fahrt auf. Bis Ende September sind bei der ausführenden Behörde – dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – rund 33.700 Anträge eingegangen, davon etwa 19.600 für reine Batterieelektrofahrzeuge. Damit sind von Juli bis September über 10.000 neue Anträge hinzugekommen – deutlich mehr als in den Vorquartalen. Dennoch kann der Aufwärtstrend nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil alternativer Antriebe an den Gesamtneuzulassungen weiterhin kaum ins Gewicht fällt.
Die Grafik zeigt die Anzahl Anzahl der Anträge für den Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos.

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Wie sich die Arbeitnehmerschaft in den letzten sieben Jahren verändert hat

Die Altersstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. 2015 gab es weniger Beschäftigte unter 25 Jahren als 2008. Der Anteil der 25-35 Jährigen ist jedoch deutlich angestiegen. Aktuell befinden sich gar mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dieser Altersgruppe als im Bereich der 35-45 Jährigen – der Altersgruppe, die 2008 noch knapp die größte Gruppe der Arbeitnehmer ausmachte. Nun sind es die 45 bis 55 Jährigen, die klar den Löwenanteil ausmachen. Doch auch der Anteil der 55 bis 65-Jährigen hat zugenommen.
Die Grafik zeigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort nach Alter und Geschlecht am Stichtag 30.06.2015 und 30.06.2008.

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Bremst der Mindesstlohn das Jobwachstum?

Der Mindestlohn ist in Deutschland nun seit einem Jahr gültig. Zum Jahreswechsel wurden daher viele Bilanzen gezogen. Es wurde gefragt: Bremst der Mindestlohn das Jobwachstum? Betrachtet man die Zahlen der Arbeitskräfteerhebung, ist dies nicht eindeutig zu beantworten. Während 2014 in der Regel zwischen 20.000 und 50.000 Erwerbstätige pro Monat hinzukamen, waren es in der ersten Hälfte 2015 nur wenige oder die Zahl der Erwerbstätigen war gar rückläufig. In der zweiten Jahreshälfte hingegen erreichten die Werte wieder das Niveau des Vorjahres oder überschritten dieses sogar.

Die Grafik zeigt den Zuwachs der Anzahl der Erwerbstätigen in Millionen, saisonbereinigt nach X-12-ARIMA Trend.

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Steuern

Wie starkt Familien steuerlich entlastet werden

In den meisten Staaten werden Familien steuerlich entlastet. Wie stark diese Entlastung ausfällt, ist jedoch höchst unterschiedlich, wie Zahlen der OECD zeigen. So fällt der Unterschied der Steuerbelastung bei Familien im Vergleich zu Singles in Deutschland deutlich stärker aus, als etwa in Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. In Griechenland werden der OECD zufolge Familien mitunter steuerlich sogar stärker belastet als Singles.

Die Grafik zeigt die Steuerbelastung nach Familienstand in Prozent der Arbeitslöhne

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Tech-Riesen horten Milliardenbeträge in Steueroasen

550 Milliarden US-Dollar haben die großen amerikanischen Tech-Unternehmen einer aktuellen Studie zufolge in Steueroasen geparkt – mehr als eine eine halbe Billion. Die Zahl der Tochterfirmen in Steuerparadiesen hat dabei nicht direkt etwas mit der Summe des geparkten Kapitals zu tun, im Gegenteil: Aktuell melden einige Unternehmen dem amerikanischen Staat weniger Tochterfirmen und gleichzeitig steigende Summen, die sie in Steueroasen parken. Die Studie, durchgeführt von zwei gemeinnützigen US-Organisationen, nennt dafür zwei Gründe: Zum einen sind die Strafen für nicht gemeldete Tochterfirmen recht lax, zum anderen könnten die Firmen mehr Einkommen in weniger Tochterfirmen unterbringen. Oft geschieht das in Strukturen die „Double Irish“ genannt werden: Mit zwei in Irland gemeldeten Unternehmen können Gelder so umgeleitet werden, dass in keinem der beteiligten Länder Steuern gezahlt werden müssen. Seit Januar dieses Jahres darf dieses Schlupfloch nicht mehr neu genutzt werden, Firmen die diese Strukturen bereits nutzen, haben allerdings noch bis zum Jahr 2020 Zeit, neue Regelungen für ihre Auslandsfinanzen zu finden.

Die Grafik bildet die Top 10 Tech-Unternehmen nach in Steueroasen geparkten Kapital (Stand: 2014).

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Allgemeines

Der Nikolaus kommt fast in jedes Haus

Jahr für Jahr kommt vor dem Weihnachtsmann der Nikolaus – und in den meisten Kinderstiefeln werden an diesem Tag Geschenke stecken. Wie die Infografik von Statista zeigt, wollen 99 Prozent der Deutschen Stiefel füllen. 43 Prozent der Befragten wollen Sie mit Süßigkeiten füllen, 10 Prozent mit Geschenken und 44 Prozent mit Geschenken und Süßigkeiten.
Bei der Frage, ob Knecht Ruprecht zum Nikolaus-Brauch dazugehört, scheiden sich dagegen die Geister. Knapp die Hälfte aller Deutschen würde mit “Nein” oder “Eher nein” antworten – rund die andere Hälfte dagegen mit “Ja, auf jeden Fall” oder “Eher ja”. Knecht Ruprecht gilt als Begleiter des Nikolaus, der unartige Kinder bestraft.

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Die meistzitierten Medien 2017

Der Spiegel steht weiter an der Spitze des Media Tenor Zitat-Rankings. Demnach wurden die Hamburger von Januar bis September 864 Mal von führenden deutschen Medien zitiert. Die Kollegen vom Bild-Boulevard folgen mit 776 Nennungen auf Platz zwei. Einen Trump-bedingten Aufmerksamkeitsschub erleben derzeit die US-Medien. New York Times (649 Zitate) und Washington Post (439 Zitate) finden sich auf Platz vier und sech des Zitate-Rankings. Insgesamt wurden von den Analysten 18.848 Zitate in deutschen Meinungsführermedien ausgewertet.
Die Grafik bildet die Anzahl der Zitate in führenden deutschen Medien im ersten Halbjahr 2017.

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Wie wichtig Konzerte für die Musikbranche sind

Für die Wertschöpfung in der Musikwirtschaft spielt Livemusik, also vor allem Konzerte, weiterhin eine entscheidende Rolle. Im vergangenen Jahr wurden in diesem Teilsektor 27 Prozent der Gesamtwertschöpfung erwirtschaftet. Aufgenommene Musik folgt mit 22 Prozent als zweitwichtigster Teilsektor.

Die Grafik zeigt die Anteile der Teilsektoren an der Bruttowertschöpfung der Musikwirtschaft.

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